Halb-/Jahres-Mandate

Kontingent für Ihre Prozessbegleitung

Bei den Halb- bzw. Jahres-Mandaten vereinbaren wir ein Beratungskontingent. Das können Sie je nach Situation, Bedarf und Zeit quasi abrufen, wobei ich Sie womöglich auch dazu zielführend berate. Über Ort und Form verständigen wir uns situativ. Es soll ja in Ihren komplexen Alltag passen und dem Prozess dienen.

 

Die Settings finden je nach Bedarf und Phase in Form vom Einzel-Sitzungen (ab 1,5 Stunden), Intensiv-Coachings (ein oder zwei Tage am Stück) sowie Schatten-Coachings (Begleitung in sinnvoller Rolle) statt. Sie werden durch Telefonate bzw. virtuelle Treffen und E-Mail-Kontakt ergänzt.

 

Ich begleite höchstens acht Mandate parallel.

 

Was passiert im Laufe des Prozesses, wie ist er aufgebaut? Was ist der Nutzen?

Prozess

EINSTIEG

Bevor wir inhaltlich mit der Zusammenarbeit beginnen, lernen wir uns kennen. Sie machen sich ein Bild von mir und meiner Eigenart. Ich gewinne erste Eindrücke von Ihnen und Ihrem Thema. Sie stellen mir alle Fragen, die von Bedeutung für Sie sind. Mir ist bewusst, dass Sie sehr genau "abchecken" wollen, ob ich die "Richtige" bin. Wir klären Modalitäten, lassen alles sacken und entscheiden uns dann für oder gegen nächste Schritte. Falls sinnvoll und erwünscht, stelle ich Kontakt zu einer/m KollegIn her.

 

Danach durchlaufen wir im Sparring fünf Phasen: Situation - Ursache - Ziel - Transfer - Reflexion. Das sind sinnvolle Leitplanken, die uns nicht einengen sollen. Wir werden tiefe Gespräche führen in behaglichen Sesseln, beim Spaziergang oder strammen Marsch. Sie finden Zugang zu Ihrer Geschichte, je nach Vorliebe mit Hilfe der Natur, kreativen Hilfsmitteln oder körperlicher Anstrengung. Ich spreche Empfehlungen aus, und wir verständigen uns auf das, worauf Sie sich einlassen können. Neue Wege, neue Schuhe!

 

Damit Sie eine Idee von dem bekommen, was dann passiert:

 

SITUATION

Mit wachem Interesse und warmer Neugierde werde ich Ihre Situation und Ihre Empfindungen herausschälen und begreifen. Vor allem sicht- und begreifbar für SIE machen. Die Fragen könnten sein:

 

Was genau strengt Sie an, blockiert und bekümmert Sie? Wie fühlt es sich an? Bei welchen Gelegenheiten? Wie reagieren Sie dann? Wer löst das in Ihnen aus? Seit wann ist es so? Wie hat es sich entwickelt bzw. verändert? Was droht, wenn es sich nicht verändert? Wie bewerten Sie die Situation? Wie versuchen Sie sie zu lösen? Mit welchem Ergebnis? Was hinderte Sie bislang, sich der Situation zu stellen?

 

URSACHE

Ihr empfundenes Dilemma, dieser Kampf zwischen inneren Nöten und äußeren Anforderungen, lässt sich erfahrungsgemäß auf Verstrickungen zurückführen, die Ihnen teils bewusst, teils nicht bewusst sind. Wir identifizieren Ihren Urkonflikt, Ihre Erfahrungen damit und die Menschen, die dabei die entscheidende Rolle spielen. Letzteres im "Hier und Jetzt", also im täglichen Leben.

 

ZIEL

Was ist anders, wenn der Urkonflikt gelöst ist? Wie genau äussert sich Ihr Mehr an Selbstbestimmung? Und wie sind Sie, wenn Sie echt und kongruent in Kontakt mit Anderen agieren, reagieren, sich zugehörig fühlen und abzugrenzen vermögen? Was entspricht Ihren wahren Empfindungen? Wie empfinden Sie dann als Sohn bzw. Tochter? Als Leader? Hier differenzieren wir zwischen Vorstellungen, die Sie übernommen haben und Ihren wahren Empfindungen sowie ureigenen Werten. Sie identifizieren Ihr höchst authentisches sogenanntes Erwachsenen-Ich. Und die Wege, die Sie dahin führen.

 

TRANSFER

Wir Menschen haben seltener ein Erkenntnisproblem, oft ein Umsetzungsproblem. Daher spielt der sogenannte Transfer, also das anders Machen, eine große Rolle! In dieser Phase betreten Sie tatsächlich neues Terrain, verlassen unseren geschützen Raum. Schrittweise. Beflügelt durch Erkenntnisse, motiviert durch die Vorstellung von mehr Selbstbestimmung und echtem Miteinander erwartet Sie nun die Realität. Und die Herausforderung ihr zu begegnen. Beispiel: Ein 49jähriger Geschäftsführender Gesellschafter konnte eine Investition und einen Change-Prozess nicht gegen die Überzeugung seines Vaters (der Anteile hält) umsetzen. Er stellte seinen Vater vor die Wahl diese Strategie mitzugestalten oder er würde das Unternehmen verlassen. Ein anderer empfand als Zweitgeborener, dessen älterer Bruder als junger Mann verstorben war, eine starke Verpflichtung, diesen "zu ersetzen". Er versuchte sich zu einer Art Kopie zu entwickeln. Ich moderierte nach dem Coaching einige Klärungsgespräche zwischen Sohn und Vater; die beiden verbrachten ihr allererstes Wochenende allein miteinander und wanderten. Sie lernen sich als Vater und Sohn kennen.

 

Ich begleite auch diese konkreten, neuen Schritte. Als Moderatorin, als Schatten-Coach, als "Souffleuse" kurz vor einem bedeutenden Treffen.

 

REFLEXION

Zwischendrin und am Ende eines Sparrings reflektieren Sie Ihre Route, das Marschgepäck, Ihre Kondition und Ihre Empfindungen. Sie justieren notwendige Änderungen: Passt das Ziel noch? Ist es machbar? Sie überpüfen Ihren Wirkungsgrad in Rolle und Funktion. Wie verändert ein erhöhtes Maß an Selbstbestimmung Ihre Motivation, Ihre Leistungsfähigkeit, Ihr Empfinden? Was passiert, wenn Sie anders Position beziehen und kongruent kommunizieren? Was brauchen Sie, damit es noch besser gelingt? Wie verändern sich Ihre persönlichen und beruflichen Beziehungen, wenn Sie sich echt im Kontakt zeigen?

 

Wird das Neuland vertrauter? Lohnt es sich?

 

Wann wollen Sie Neuland erobern?

Wer selbstbestimmt lebt und im Kontakt mit Eltern, Geschwistern und Geschäftspartnern echt ist, entledigt sich belastender Energiefresser. Man ist leistungsfähiger und erlebt seinen beruflichen wie privaten Alltag als leichter und produktiver. Und es ist eine nachweislich wirkungsvolle Methode zur Gesunderhaltung.

 

Übrigens, ganz einfach auf den Punkt gebracht: Das Leben macht mehr Spaß!