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Walk your answers - beste Ideen in Boots und Gemeinschaft

Sechs Rucksäcke, randvoll mit dem Leben gestandener Persönlichkeiten. 18.000 Schritte, die bewegen und verbinden. Fünf Etappen für mehr Klarheit, Fokus und Umsetzungsdrive. Veränderung ist Bewegung. Die Natur animiert auf jedem dieser 13 km zu einem Perspektivwechsel. Sie inspiriert, sie beruhigt und berührt. In diesen entrückten Zeiten besonders. Hinter der Ziellinie sind sich alle einig: bei allem Nutzen digitaler Formate – das echte Miteinander ist unersättlich und unersetzlich, wenn wir wirklich in Gang kommen wollen.

 

Sonntagmorgen sechs Uhr. Der Wecker klingelt. Die Sonne meint es gut mit uns. Der Rucksack ist gepackt, die Wanderschuhe sind eingelaufen. Pünktlich um kurz nach sieben machen wir uns auf den Weg nach Undeloh in der Lüneburger Heide (wir, weil mein Mann mit seiner Kamera der Mann der Augenblicke ist). Um kurz nach acht sind wir komplett: sechs Frauen bzw. Männer, allesamt in der Lebensmitte und sogenannte High Performer. Ein Trainer/Coach, eine Journalistin, eine GF-Assistentin, eine CSR-Managerin, eine Controllerin, ein Geschäftsführer. Alle sind heiter und neugierig in dieser Herrgottsfrühe an einem sonnigen Sonntag.

 

Alle bewegt in dieser entrückten Zeit: Remember what matters!

 

Und sie haben mehr oder weniger Stunden in Seminarräumen verbracht, Coachings am Flipchart und via Video-Sessions erlebt. WALK YOUR ANSWERS als Wander-Coaching-Format reizt sie deswegen. Wir schüren unsere Boots, lernen uns kurz kennen. Und los geht’s - die Heide ruft!

 

Warum? Weil du nicht mehr Expertise brauchst.

Warum ich mich bei (fast) jedem Wetter so gerne mit dir als High Performer in der Heide auf den Weg mache, statt dir im gemütlichen Sessel gegenüber zu sitzen*? Oder vor der Kamera*? Oder in einem Seminarraum mit Flipchart, Beamer und Co. hantiere*?

 

  • Wir digitalisieren unser Leben. Wir skalieren Business. Wir konkurrieren mit KI und unterliegen KPIs. Gleichzeitig transformieren wir eine zahlengetriebene Arbeitswelt in eine menschenwürdige. Und schweigen im Kloster, meditieren im Wohnzimmer, essen slow und bauen mit Legosteinen. Das tägliche Spinning wird immer schneller. Das Bedürfnis nach Ruhe, Fokus und Klarheit immer handfester. Und nach Sicherheit. Die ohnehin eine Illusion ist. Entwicklung braucht einen leistungsfreien Raum! Ein tiefer-bewusster-echter statt höher-schneller-weiter.
  • Die Natur bietet diesen leistungsfreien Raum. Sie erwartet nichts. Sie stellt ihre Fülle erwartungsfrei zur Verfügung, wir verbinden uns mit ihrer Energie. Das ist erlebbar. Und stimuliert gelingender und gewinnbringender als Bites und Bytes es jemals könnten. Es geht darum, den Kontext dahin zu verlegen, wo er dem Menschlichen entspricht.
  • Als wohl trainierte Grenzgängerin mit höchstem Anspruch an mich und mein Output nahm ich den roten Bereich eine Zeit lang nicht mehr wahr. Bis zum Breakdown. Dabei wusste ich es besser. Immer wieder begleite ich ähnliche Stolperfallen bei KlientInnen. Im Laufe der Jahre lernte ich aus eigener Erfahrung (mir half Support) und in meiner Arbeit, dass insbesondere Menschen mit hohem Leistungsanspruch einen anderen oder ergänzenden Zugang zu ihrem Inneren brauchen. Veränderung im Außen funktioniert nur über eine Veränderung im Innen.
  • „You must touch the heart, to move the mind“, heißt es sehr richtig.

Die Natur berührt uns. Bewegung bewegt uns. Der Intellekt folgt oft dem Ego. 

Wie? Geführt – konkret - leicht

Es macht einen wesentlichen Unterschied, wenn wir den gewohnten Kontext wechseln. Wenn wir das Grün in Weite und Fülle erleben, unsere Gedanken den Schritten folgen, schwitzen und verschnaufen, Dinge anfassen und uns in anderen spiegeln. Ihnen beim gemeinsamen Gehen hinhören und zuhören. Uns selbst zuhören beim Erzählen und Schweigen. Wir sind dann überrascht, wie effektiv und wohltuend so ein Sonntagvormittag für das eigene Vorankommen ist.

 

Meine Arbeit basiert auf dem Konzept des Self Leadership – in meinen Augen die Schlüsselkompetenz für ein sinn- und werteorientiertes, erfolgreiches Arbeiten und erfülltes Leben. In fünf Etappen nähern die WanderInnen sich ihrer konkreten Antwort, einem ersten machbaren Schritt hin zu einer gewünschten Veränderung. Wie gesagt: die Natur ist ein leistungsfreier Raum. Und wie angenehm es für Leistungsträger ist, die es gewohnt sind, stets alles im Griff zu haben, auf dem Weg nicht das Navi, sondern das eigene Wohlergehen und Vorankommen im Blick haben zu dürfen. Ein bisschen „Arbeit“ passiert dabei:

  • Ein Blick auf die Biografie
  • Ein Interview für das Vertiefen
  • Kleine Achtsamkeits-Übungen
  • „Mehr-von“ oder Zielbildung
  • Fokus entwickeln
  • Umsetzungsenergie entwickeln
  • Fokus halten

Und ein Netz mit den Anderen spinnen. Beruflich oder privat. All das in sonntäglicher Leichtigkeit. Denn alles darf, nichts muss.

 

Was? Natur statt Flipchart und Beamer

Als High Performer bist du außerordentlich leistungs- und erfolgsorientiert. Oft sind Frauen und Männer mit großer, beruflicher Verantwortung Grenzgänger. Und sie sind es gewohnt effektiv, effizient und unbewusst zu reagieren. Sie agieren im Einklang mit Erwartungen im Außen, da bleibt wenig übrig für die Wahrheit im Innen, das eigene Wollen. Wenn sie sich für ein berufliches Wachsen auf den Weg machen, dann geht das häufig einher mit dem Anspruch an mehr Expertise.

 

Ein Seminarraum, ein Flipchart, ein IPad auf dem Tisch riechen nach Performance.

Das ist vertraut aber kontraproduktiv bei solchen Fragestellungen.

 

Innere Größe braucht jedoch Sein. Das klingt vielleicht befremdlich für dich. Macht jedoch genau den Unterschied! Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Sein bedeutet Bewusstheit für das, was ist. Neue Möglichkeiten, die Entfaltung von Potenzial und Selbstbestimmtheit erwachsen daraus.

Ich erlebe immer wieder, dass KientInnen, ihren „Erwartungs- und Korrektur-Modus“ in ihrem Sessel mir gegenüber zwar loslassen, manche jedoch im Nachgang es schwierig finden, nicht ins übliche Spinning zurück zu fallen. Ergebnisse und Einsichten, die sie während eines Walk&Talk gewinnen, haben einen stärkeren Impact; sie verankern das Neue im Alltag besser. Das emotionale Erleben ist eben tiefer. Die neuronale Vernetzung wirkt.

 

Und immer höre ich: es täte so gut, draußen zu sein. Geht es dir nicht auch so? Es ist so einfach, so wirkungsvoll.

 

O-Töne? Lob und Wünsche

Zurück zum Walk, von dem ich dir ja erzählen will. Nach 15 Minuten in Stille führt er uns an einen See, vorbei an einem Schäfer-Dorf und weiten Wiesen mit freiem Blick. Nach rund zwei Stunden erreichen wir den Totengrund. Die meisten meiner GefährtInnen sehen ihn zum ersten Mal und sind überwältigt von dieser Schönheit „quasi vor ihrer Haustür“. Hunger und Kaffeedurst treiben uns voran. Schmale Wege, skurrile Baum-Formationen, ein leichtes Auf und Ab. Und immer wieder der Blick auf diesen Krater, der sich mit jedem Mal neu zeigt. An einem der schönsten Punkte genießen wir einen heißen Schluck und unser Vesper.

 

Die Gespräche fließen in aller Leichtigkeit weiter. Erste Verbindungen vertiefen sich wohlwollend. Hier ist Halbzeit. Doch wir fühlen uns schon so viel weiter.

 

Ich will nicht verraten, wie es weitergeht. Aber beseelt von diesen Stimmen erzählen, die mich im Nachgang auf allen Kanälen erreichen:

  • Es sei ein so beglückender, bewegender und schöner Sonntag.
  • Die Liebe zum Detail in der Vorbereitung sei überraschend.
  • Ich sei eine tolle Gastgeberin.
  • Die kleinen Impulse und Aufgaben bewegen auf dem Weg und im Nachhinein so viel.
  • Es entsteht eine berufliche Connection zwischen zweien.
  • Die Leichtigkeit sei herrlich.
  • Allein die Strecke sei das frühe Aufstehen wert, die guten Gespräche und Impulse Geschenk und Booster.
  • Die Biografiearbeit darf mehr Zeit in Anspruch nehmen.
  • Die echt guten Aufgaben erlauben noch mehr Führung.
  • Die Einzelgespräche mit mir auf dem Weg sind neben all den wirklich guten Gesprächen ein Must-have.
  • Wie überraschend, dass zwischen den MitwanderInnen so schnell Offenheit ensteht. 

Willst du mit mir gehen?

Zwischen Mai und September wandere ich fünf Mal gemeinsam mit sechs Frauen/Männern ein Stück Weg. Auf Fragen wie „Was dann. Und wofür?“ finden wir erste Antworten. Wir erfahren in unsteten und entrückten Zeiten Inspiration und Verbundenheit, finden Klarheit. Und wir stärken unseren Fokus auf

"Remember what matters".

 

Ich bin auf rund 13 km in herrlicher Landschaft deine Weggefährtin und dein Guide gemeinsam mit inspirierenden, wertschätzenden MitwanderInnen. Auf fünf Etappen laden Impulse und Aufgaben zu Fragen und Antworten ein, führen zu echt guten Gesprächen. Die unkomplizierten Methoden sorgen für innere Bewegung bis hin zu konkreten Absichten. Alles kann, nichts muss. Es sind ja deine 18.000 Schritte. Du bringst einfach die gebührende Offenheit und Diskretion, das Wohlwollen und die Selbstverantwortung mit.

 

Herzlich willkommen! Wann kommst du mit? Ruf`mich einfach an oder schreibe mir, wenn du dazu Fragen hast.

 

Herzlich, Cornelia

 

 

*All diese herkömmlichen Formate haben ihre Berechtigung und durchaus ihren Nutzen. Natürlich, wenn mit ihnen gelingend gearbeitet wird. Das Wander-Coaching ist eine Variante in meiner Arbeit.